Allgemeine Regeln
Fraktionen sind ein zentraler Bestandteil unseres Roleplay-Servers. Sie strukturieren das Spielgeschehen, fördern die Immersion und sorgen für spannende, aber auch geregelte Abläufe im täglichen RP-Alltag. Um ein gutes Miteinander und ein realistisches Rollenspiel sicherzustellen, ist ein klar definiertes Regelwerk notwendig. Nachfolgend findest du alle wichtigen Grundlagen zu Fraktionen, ihren Formen und Zuständigkeiten.
Fraktionen lassen sich bei uns in mehrere Bereiche unterteilen, um ihre Aufgaben, Rechte und Verantwortungen besser zu differenzieren:
Hauptfraktionen
Hauptfraktionen sind die tragenden Säulen des öffentlichen Lebens auf dem Server. Dazu zählen unter anderem Polizei, Feuerwehr, ADAC, und das RGVD sowie die Justiz. Diese Fraktionen stehen im direkten Dienst der Allgemeinheit und sind maßgeblich für Sicherheit, Gesundheit, Ordnung und Struktur verantwortlich.
Die Leitung dieser Fraktionen trägt eine besondere Verantwortung: Sie agieren nicht nur als Führungspersonen, sondern haben auch Einfluss auf interne Prozesse, Bewerbungen, Beförderungen und – wo notwendig – disziplinarische Maßnahmen. Hauptfraktionen unterliegen strengeren Anforderungen und Kontrollen durch das Fraktionsmanagement.
Nebenfraktionen
Nebenfraktionen sind kleinere, oft spezialisierte Gruppierungen, die entweder eigenständig oder als Teil einer Hauptfraktion funktionieren. Darunter fallen beispielsweise:
Sondereinheiten innerhalb der Polizei (z. B. SEK, MEK)
Wirtschaftliche Unternehmen (wie z. B. Taxiunternehmen, Werkstätten)
Gemeinnützige Organisationen oder Hilfsgruppen
Ob eine Gruppe als Nebenfraktion eingestuft wird, entscheidet das Fraktionsmanagement. Diese legt auch fest, ob die Nebenfraktion einem bestehenden Bereich untergeordnet oder unabhängig operieren darf.
Legale & illegale Fraktionen
Fraktionen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Struktur, sondern auch in ihrer Rolle innerhalb des RP-Geschehens.
Legale Fraktionen handeln im Einklang mit geltenden Servergesetzen. Sie dienen der Öffentlichkeit und verfolgen in der Regel staatlich anerkannte Ziele, wie z. B. medizinische Hilfe, öffentliche Sicherheit oder rechtliche Vertretung.
Illegale Fraktionen hingegen bewegen sich bewusst außerhalb der Legalität. Diese Gruppen beschäftigen sich mit kriminellen Aktivitäten – dazu gehören beispielsweise Erpressung, Drogenhandel, Geldwäsche oder organisierte Überfälle. Dennoch gelten auch hier klare Regeln: Illegale Fraktionen benötigen eine Freigabe durch das Fraktionsmanagement und müssen ein realistisches und nachvollziehbares RP bieten.
Wer eine Fraktion gründet, erhält nicht automatisch alle Rechte auf dem zugehörigen Discord- oder Ingame-Server. Damit ein reibungsloser Ablauf und eine strukturierte Verwaltung gewährleistet ist, gelten folgende Richtlinien:
Verwaltungsrechte:
Das Fraktionsmanagement erhält bei jeder Fraktion eine sogenannte „Manager-Rolle“. Diese Rolle gewährt den Zugriff auf alle Channel, sowie das Recht, Mitglieder in einen Time-Out zu setzen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Administrationsberechtigung – es ist lediglich ein Mittel zur Moderation und zur Regelkontrolle.
Damit unser Roleplay fair, lebendig und geordnet bleibt, ist eine klare Struktur für Verantwortlichkeiten innerhalb und außerhalb der Fraktionen essenziell. In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die Eigenverantwortung der Fraktionen organisiert ist und welche unterstützende Rolle das Fraktionsmanagement übernimmt.
Jede Fraktion auf dem Server ist in erster Linie für sich selbst verantwortlich. Das bedeutet: Fraktionsleitungen haben die Aufgabe, ihr Team zu führen, zu organisieren und sicherzustellen, dass das Roleplay auf einem qualitativ hochwertigen und regelkonformen Niveau abläuft.
Interne Regelungen:
Fraktionen dürfen eigene Dienstvorschriften, Einsatzregeln oder interne Strukturen festlegen – solange sie nicht im Widerspruch zu den übergreifenden Serverregeln stehen. Diese internen Regelwerke sind für alle Fraktionsmitglieder verbindlich.
Überwachung & Kontrolle:
Die Fraktionsleitung trägt die Verantwortung dafür, dass alle Mitglieder ihrer Fraktion sich an die allgemeinen Serverregeln halten. Dies schließt insbesondere auch RP-Konflikte, Power-RP, Fail-RP oder unangemessenes Verhalten mit ein.
Konfliktmanagement:
Sollte es zu Streitigkeiten oder Problemen innerhalb einer Fraktion oder zwischen verschiedenen Fraktionen kommen, ist zunächst die jeweilige Fraktionsleitung in der Pflicht, eine Lösung herbeizuführen. Eine Eskalation zum Server-Team ist erst dann notwendig, wenn keine Lösung auf Leitungsebene gefunden werden kann.
Meldepflicht bei Regelverstößen:
Ernsthafte oder wiederholte Regelverstöße, insbesondere wenn sie bewusst begangen wurden, müssen unverzüglich an das Moderationsteam oder die Fraktions-Manager gemeldet werden. Dies dient nicht der Kontrolle, sondern dem Schutz der Community und einem fairen RP-Erlebnis für alle.
Discord-Präsenz:
Alle Mitglieder einer Fraktion müssen verpflichtend auf dem offiziellen H:RP Discord vertreten und aktiv sein. Das dient der schnellen Kommunikation, Koordination und Überprüfung. Sollte ein Mitglied nicht auf dem Discord-Server sein, ist es von der Fraktion zu entfernen.
Kurz & verständlich zusammengefasst:
Jede Fraktion ist selbst für ihr Verhalten und ihre Regeln verantwortlich. Die Leitung sorgt für Ordnung und kümmert sich um interne Probleme. Größere Verstöße müssen dem Server-Team gemeldet werden. Außerdem gilt: Ohne Discord-Mitgliedschaft – keine Fraktionsteilnahme.
Das Fraktionsmanagement ist die vermittelnde und unterstützende Instanz zwischen den Fraktionen und dem Serverteam. Es hilft, berät, greift bei Bedarf ein – aber nur dort, wo es wirklich nötig ist.
Beratung und Begleitung:
Fraktionsmanager stehen jederzeit als Ansprechpartner für Fragen, Hilfestellung oder Feedback zur Verfügung. Sie helfen sowohl bei internen Strukturfragen als auch bei RP-Problemen, Konflikten oder dem Aufbau neuer Szenarien.
Aufsicht und Qualitätssicherung:
Um die Qualität des Rollenspiels hochzuhalten, achten die Fraktionsmanager darauf, dass sich Fraktionen regelkonform verhalten. Bei wiederholtem Fehlverhalten einzelner Mitglieder oder bei systematischen Problemen innerhalb einer Fraktion schreiten sie ein – immer im Sinne der Community.
Mitarbeiterkontrolle:
Wenn ein Mitglied einer Fraktion wiederholt gegen Dienstvorschriften oder RP-Regeln verstößt, unterstützt das Fraktionsmanagement die Leitung dabei, die Person zu überprüfen, zu verwarnen oder, wenn nötig, Maßnahmen zu ergreifen.
Unterstützung der RP-Entwicklung:
Neben der Kontrolle helfen Fraktionsmanager aktiv bei der Förderung von kreativem, realistischem und fesselndem Roleplay. Sie regen neue Ideen an, helfen bei der Gründung neuer Fraktionen und vermitteln bei bereichsübergreifenden Events oder Szenarien.
Wenn es zu Regelverstößen kommt, ist es die Aufgabe des Fraktionsmanagements, angemessen zu reagieren. Dabei wird immer zuerst auf Kommunikation und Aufklärung gesetzt.
Verwarnungen:
Leichte oder einmalige Verstöße führen in der Regel zunächst zu einer mündlichen oder schriftlichen Verwarnung. Ziel ist es, dem Mitglied oder der Fraktion die Möglichkeit zu geben, das Verhalten selbstständig zu korrigieren.
Weitere Sanktionen bei wiederholtem Fehlverhalten:
Wenn sich das Verhalten nicht bessert oder ein schwerwiegender Verstoß vorliegt, können Maßnahmen wie die Einschränkung von Rechten, der temporäre Ausschluss einzelner Mitglieder oder – in besonders schweren Fällen – sogar die Auflösung der gesamten Fraktion erfolgen.
Ein aktiver, transparenter Austausch ist das Herzstück jeder erfolgreichen Community. Die Fraktionsmanager verstehen sich nicht als Kontrolleure, sondern als Begleiter.
Sie stehen im regelmäßigen Dialog mit den Fraktionsleitungen, geben Feedback zu Entwicklungen im RP, vermitteln bei Unsicherheiten und helfen dabei, das Rollenspiel so spannend, realistisch und fair wie möglich zu gestalten.
§2.3 Fraktionen Leiten & Leitungsebene
Leitung von Fraktionen
Leitung von Fraktionen, Unterfraktionen & Gangs
Jede Person darf eine Hauptfraktion, Unterfraktion oder Gang leiten – eine Mehrfachleitung ist grundsätzlich nicht erlaubt.
Zudem dürfen keine Fraktionen oder Kombinationen gleichzeitig geleitet werden, die gemeinsam über zu großen Einfluss im RP verfügen (z. B. Bundesgerichtshof & Polizei – da hier sowohl Haftbefehle ausgestellt als auch direkt vollstreckt werden könnten).
In einer Dritten & Vierten Fraktion darf man ausschließlich als reguläres Mitglied ohne leitende Funktion aktiv sein. Diese Regel dient der Fairness, verhindert Machtmissbrauch und stellt ein ausgewogenes RP-Erlebnis sicher.
Um ein konsistentes, qualitativ hochwertiges und immersives Rollenspiel zu ermöglichen, ist es essenziell, dass Fraktionen – insbesondere die Hauptfraktionen – professionell organisiert und gut strukturiert arbeiten. Dieser Abschnitt legt die organisatorischen Grundvoraussetzungen und die Erwartungshaltung an Führung und Mitglieder fest.
Ein klares Rangsystem ist das Fundament jeder funktionierenden Fraktion. Es sorgt für Ordnung, Übersichtlichkeit und eine faire Verteilung von Verantwortung.
Klare Hierarchien:
Jede Fraktion muss über eine nachvollziehbare und definierte Rangstruktur verfügen. Diese legt fest, welche Aufgaben, Rechte und Pflichten mit welchem Rang verbunden sind. Gerade bei Hauptfraktionen wie Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst ist dies zwingend erforderlich.
Verantwortlichkeiten:
Es sollte klar geregelt sein, wer Entscheidungen trifft, wer wofür zuständig ist und wie Befehlswege aussehen. Dies verhindert Chaos und stärkt die Zusammenarbeit.
Abteilungen & Spezialisierungen:
Größere Fraktionen profitieren davon, wenn sie in Abteilungen gegliedert sind. Ob Einsatzleitung, Aufklärung, Logistik oder Technik – durch eine saubere Aufteilung kann jede Aufgabe effizienter bearbeitet werden. Auch diese Struktur ist für Hauptfraktionen verpflichtend, um professionelle Abläufe zu gewährleisten.
Eine Fraktion ist mehr als nur ein funktionierendes System – sie ist ein Teil der Spielwelt. Jede ihrer Aktivitäten beeinflusst das Rollenspiel anderer und sollte daher immer im Einklang mit den Serverstandards stehen.
Verantwortung der Fraktionsleitung:
Die Leitung ist dafür verantwortlich, dass das Verhalten aller Mitglieder stimmig zum allgemeinen RP-Niveau passt. Es wird erwartet, dass alle Handlungen sinnvoll ins Rollenspiel eingebunden sind und nicht aus reiner Spielmechanik heraus erfolgen.
RP-Kontrollen & Feedback:
Eine regelmäßige Auswertung von Einsätzen, Dienstverläufen oder Logs hilft dabei, Missstände frühzeitig zu erkennen. So kann sichergestellt werden, dass Regeln eingehalten und negative Entwicklungen vermieden werden.
Schulungs- und Feedbackkultur:
Es wird empfohlen – und bei Hauptfraktionen vorausgesetzt –, dass regelmäßig Schulungen stattfinden, in denen RP-Regeln, Verhaltensweisen und interne Abläufe vermittelt oder aufgefrischt werden. Auch konstruktives Feedback zwischen Mitgliedern und Leitung ist ausdrücklich erwünscht.
Kompetente und gut ausgebildete Mitglieder sind das Herzstück jeder Fraktion. Daher ist es besonders für Hauptfraktionen verpflichtend, ein solides Ausbildungssystem zu etablieren.
Grundausbildung:
Neue Mitglieder müssen in einer strukturierten Einführung mit den grundlegenden Aufgaben, Regeln und Pflichten der Fraktion vertraut gemacht werden. Dies ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch ein Zeichen von Qualität und Respekt gegenüber dem RP.
Fortlaufende Weiterbildung:
Auch erfahrene Mitglieder sollten regelmäßig geschult werden. Dies umfasst sowohl fachliche Inhalte (z. B. Einsatzprotokolle, Gesetze, Fachwissen) als auch RP-relevante Themen (z. B. Kommunikation, Umgang mit Stresssituationen, Deeskalation).
Möglichkeiten zur Spezialisierung:
Langfristig aktive Mitglieder sollten die Möglichkeit erhalten, sich in bestimmten Bereichen weiterzubilden – sei es als Ausbilder, Teamleiter oder Spezialist für bestimmte RP-Aufgaben. Solche Spezialisierungen fördern nicht nur die Motivation, sondern auch die Professionalität innerhalb der Fraktion.
Wo Menschen zusammenarbeiten, entstehen auch Meinungsverschiedenheiten. Wichtig ist dabei nicht das Vermeiden von Konflikten, sondern ein reifer, fairer Umgang mit ihnen.
Mediation innerhalb der Fraktion:
Bei kleineren Reibungen oder Missverständnissen ist es Aufgabe der Fraktionsleitung, zunächst intern eine Lösung zu finden. Gespräche auf Augenhöhe und gegenseitiges Verständnis stehen dabei im Vordergrund.
Neutrale Schlichtung:
Sollte ein Konflikt eskalieren oder keine Lösung gefunden werden, kann ein neutraler Schlichter – etwa aus dem Fraktionsmanagement – hinzugezogen werden. Diese Instanz sorgt für Fairness, vermittelt zwischen den Parteien und hilft bei der Klärung.
Sanktionen als letzter Schritt:
Wenn alle Gesprächsversuche gescheitert sind oder ein Mitglied sich wiederholt unkooperativ zeigt, müssen disziplinarische Maßnahmen ergriffen werden. Diese sollten immer dokumentiert und verhältnismäßig sein.
Technische Hilfsmittel können die Arbeit einer Fraktion deutlich erleichtern – doch auch hier gilt: Qualität vor Quantität.
Vertrauenswürdigkeit geht vor:
Auf Fraktions-Discords dürfen ausschließlich Bots und Apps verwendet werden, die als sicher und seriös gelten. Jegliche Anwendung, die potenziell gegen Discord-Richtlinien verstößt oder ein Sicherheitsrisiko darstellt, ist strengstens untersagt.
Custom Bots:
Der Einsatz eigener Bots, selbst programmierter Skripte oder externer Custom-Bots innerhalb von Fraktionen ist grundsätzlich verboten. Dies gilt unabhängig von Funktion, Herkunft oder Zweck des Bots. Zur Sicherstellung der Server-Sicherheit und Chancengleichheit sind ausschließlich offizielle Serverbots erlaubt. Ausnahmen werden nicht genehmigt.
Server Sicherheit:
Fraktionen müssen mind Security oder Wick auf ihrem Discord volleingerichtet haben erst dann wird die Fraktion genehmigt!
Mitglieder einer Fraktion tragen Verantwortung, genießen aber auch Privilegien. Dieser Abschnitt regelt, was ihnen zusteht – und wofür sie im Gegenzug einstehen müssen. Nur durch ein Gleichgewicht zwischen Rechten und Pflichten kann ein fairer und lebendiger Fraktionsalltag entstehen.
Teilnahme am Rollenspiel:
Jedes Mitglied hat das grundsätzliche Recht, aktiv am RP teilzunehmen. Dabei sollen alle die Möglichkeit haben, sich mit eigenen Ideen und Charakterzügen in die Fraktion einzubringen. Kreativität und Engagement sind ausdrücklich erwünscht.
Zugriff auf Ressourcen:
Mitglieder erhalten Zugang zu den für die Fraktion vorgesehenen Ressourcen – darunter Fahrzeuge, Ausrüstung und ggf. spezielle Discord-Channels oder Tools. Der Umfang dieses Zugriffs orientiert sich dabei an der jeweiligen Rolle und dem Rang innerhalb der Fraktion.
Mitspracherecht:
Die Meinung jedes Mitglieds zählt. Je nach Hierarchiestufe besteht ein Mitspracherecht bei fraktionsinternen Entscheidungen – ob bei der Planung von Einsätzen, internen Umstrukturierungen oder Regelanpassungen.
In Hauptfraktionen sowie auf Bundesebene gilt außerdem: Auch bei Nebenfraktionen kann in bestimmten Fällen ein Mitspracherecht bestehen, sofern dies die Struktur oder das Zusammenspiel im RP betrifft.
Einhaltung aller Regeln:
Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich an die geltenden Fraktionsregeln sowie an die allgemeinen Serverregeln zu halten. Das umfasst sowohl RP-relevante Inhalte als auch den respektvollen Umgang miteinander – auf dem Server und im Discord.
Teilnahme an Schulungen:
Für Mitglieder der Hauptfraktionen besteht die Pflicht, regelmäßig an Schulungen teilzunehmen. Diese fördern nicht nur die RP-Qualität, sondern sind auch Voraussetzung für Beförderungen oder Spezialisierungen innerhalb der Fraktion.
Loyalität gegenüber der Fraktion:
Mitglieder sollten sich mit ihrer Fraktion identifizieren und deren Werte vertreten. Ein fairer, engagierter und verantwortungsvoller Umgang mit den Aufgaben und Mitspielern stärkt nicht nur das Miteinander, sondern auch das Ansehen der Fraktion im Servergeschehen.
Respektvolles Verhalten:
Egal ob im RP oder im OOC-Bereich – ein höflicher und respektvoller Umgang ist Pflicht. Beleidigungen, Diskriminierung oder toxisches Verhalten haben in einer funktionierenden Fraktion keinen Platz. Auch bei Konflikten ist der ruhige Dialog stets der erste Weg.
Neutralität medizinischer Fraktionen:
Fraktionen wie das DRK oder andere medizinische Dienste haben eine besondere Verantwortung: Sie müssen im RP neutral agieren und dürfen sich nicht in politische oder kriminelle Strukturen einmischen. Bevorzugung einzelner Fraktionen ist untersagt – medizinische Hilfe gilt allen gleichermaßen.
Fraktionen sind ein zentraler Bestandteil des strukturierten Rollenspiels. Um Zusammenarbeit, Ressourcenteilung und gemeinsame Interessen sinnvoll zu organisieren, können Fraktionen untereinander Verträge schließen. Diese dienen als Grundlage für klare Absprachen und fördern ein koordiniertes und glaubwürdiges Rollenspiel.
Fraktionen dürfen miteinander kooperieren und ihre Zusammenarbeit in Form von Verträgen festhalten. Solche Absprachen stärken die Verlässlichkeit im Spiel und können die Grundlage für langfristige Partnerschaften sein.
Auch wenn mündliche Vereinbarungen im RP möglich sind, wird empfohlen, Verträge schriftlich zu dokumentieren. Dies schützt beide Seiten vor Missverständnissen und stellt sicher, dass getroffene Vereinbarungen nachvollziehbar sind.
Leihverträge
Hierbei handelt es sich um den zeitlich begrenzten Verleih von Fahrzeugen, Ausrüstung oder anderen Ressourcen. Die Bedingungen sollten klar festgelegt werden, insbesondere Nutzungsdauer und Rückgabe.
Bildungsverträge
Fraktionen können sich zusammenschließen, um gemeinsame Schulungen oder Ausbildungen durchzuführen. Ebenso können bestimmte Qualifikationen gegenseitig anerkannt werden, was besonders bei Einsatzkräften oder Spezialteams sinnvoll ist.
Kooperationsverträge
Diese regeln die Zusammenarbeit bei Einsätzen oder Projekten. Dazu gehört etwa die gemeinsame Durchführung von Rettungseinsätzen oder der koordinierte Ablauf bei Großlagen.
Schutzverträge
Solche Verträge legen fest, dass sich Fraktionen im Falle eines Angriffs oder einer Bedrohung gegenseitig unterstützen. Dies gilt insbesondere für legale Fraktionen oder Fraktionen mit besonderen Gefahrenpotenzialen.
Lieferverträge
Wenn eine Fraktion regelmäßig Materialien, Ausrüstung oder Dienstleistungen an eine andere liefert, kann dies über einen Liefervertrag geregelt werden. Dies kann z. B. medizinische Versorgung oder Ersatzteile betreffen.
Funktionsverträge
Hier wird die gemeinsame Nutzung von bestimmten Mitteln geregelt – zum Beispiel Funkfrequenzen oder andere Kommunikationskanäle, die im Einsatz wichtig sind.
Gebietsnutzungsverträge
Diese ermöglichen es Fraktionen, bestimmte Bereiche gemeinsam zu nutzen oder einem anderen Team vorübergehend zur Verfügung zu stellen. Das kann für Trainings, Einsätze oder Veranstaltungen relevant sein.
Vertragsbeteiligte
Es muss klar benannt sein, welche Fraktionen beteiligt sind und welche Personen als offizielle Vertreter fungieren.
Vertragsgegenstand
Der genaue Inhalt des Vertrags muss beschrieben sein – zum Beispiel welche Ressourcen verliehen oder welche Schulungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Rechte und Pflichten
Beide Parteien müssen ihre jeweiligen Rechte und Pflichten kennen. Dazu zählen unter anderem Nutzungsrechte, Rückgabevereinbarungen, Mitwirkungspflichten oder Vertraulichkeit.
Laufzeit
Ein Vertrag sollte eine festgelegte Laufzeit haben. Auch Regelungen zur Verlängerung oder zur einseitigen oder beidseitigen Kündigung sollten festgehalten werden.
Eine Fraktion kann unter bestimmten Bedingungen vorübergehend deaktiviert werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn gravierende RP-Ereignisse oder strafrechtliche Ingame-Konsequenzen die Handlungsfähigkeit der Fraktion stark einschränken.
Ein solcher Fall tritt ein, wenn entweder zwei Drittel der Fraktionsmitglieder im Rahmen eines Haftbefehls festgenommen werden oder die Fraktionsleitung selbst von einer Festnahme betroffen ist. Beide Szenarien gelten als schwerwiegende Einschnitte in die Handlungsfähigkeit der Fraktion.
In diesen Fällen wird die Fraktion temporär deaktiviert. Das bedeutet, dass keine Aktivitäten mehr im Namen der Fraktion durchgeführt werden dürfen. Fahrzeuge, Ausrüstung und Rechte der Mitglieder können in dieser Zeit eingeschränkt oder deaktiviert werden, um Missbrauch zu vermeiden.
Die Fraktion bleibt für einen Zeitraum von sieben Tagen deaktiviert. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt eine Überprüfung durch das Fraktionsmanagement. Dabei wird entschieden, ob die Fraktion wieder aktiv gestellt werden kann oder ob weitere Maßnahmen notwendig sind.
Was sind Unterfraktionen?
Unterfraktionen sind spezialisierte Einheiten, die innerhalb einer bestehenden Haupt- oder Nebenfraktion operieren. Sie übernehmen gezielt bestimmte Aufgaben, um die übergeordnete Fraktion in ihrer Arbeit zu unterstützen und ihr Rollenspiel sinnvoll zu ergänzen. Dabei genießen sie eine gewisse Eigenständigkeit in der Umsetzung ihrer internen Abläufe – sie bleiben aber stets an die Grundprinzipien, Regeln und Zielsetzungen ihrer Hauptfraktion gebunden.
§7.1 – Vorgaben für Unterfraktionen
Unterfraktionen sind organisatorisch immer einer übergeordneten Fraktion zugeordnet. Sie können entweder direkt in den Server dieser Fraktion eingebunden sein oder – mit entsprechender Genehmigung – über einen eigenen Discord-Server verfügen.
Im Rahmen ihrer Aufgaben dürfen sie eigene Strukturen aufbauen, Abläufe gestalten und intern selbstständig agieren. Dennoch müssen sie stets die Richtlinien und Vorgaben der Mutterfraktion respektieren und sich an deren Zielen orientieren.
§7.1.1 – Beispiele für Unterfraktionen
Spezialeinheiten wie ein SEK, Abteilungen wie eine Verkehrspolizei oder Organisationseinheiten wie die Jugendfeuerwehr – all das sind klassische Unterfraktionen, die jeweils eine spezifische Rolle übernehmen.
§7.2 – Gründung und Auflösung
Eine Unterfraktion darf nur mit Zustimmung der übergeordneten Fraktion sowie des Fraktionsmanagements gegründet werden. Wird festgestellt, dass eine Unterfraktion ihren Aufgaben nicht nachkommt oder wiederholt gegen Regeln verstößt, kann sie aufgelöst werden – entweder durch die Mutterfraktion oder durch das Fraktionsmanagement.
§7.3 – Sanktionen und Verantwortung
Wenn eine Unterfraktion über einen eigenen Discord-Server verfügt, wird sie bei Regelverstößen zunächst selbst zur Verantwortung gezogen. Bei schwerwiegenden Verstößen kann jedoch auch die übergeordnete Fraktion in die Pflicht genommen werden.
Wenn die Unterfraktion direkt in den Discord der Hauptfraktion integriert ist, liegt die Verantwortung grundsätzlich bei der Mutterfraktion. Auch hier kann es bei Verstößen zu disziplinarischen Maßnahmen kommen.
§7.4 – Grenzen und Besonderheiten
Hauptfraktionen dürfen bis zu zehn Unterfraktionen mit eigenem Discord führen. Bei guter Begründung und entsprechender Zustimmung des Fraktionsmanagements ist auch mehr möglich.
Nebenfraktionen dürfen bis zu drei Unterfraktionen mit eigenem Discord haben. Darüber hinaus sind bis zu fünf weitere interne Unterfraktionen möglich, sofern sie keinen eigenen Discord besitzen und keine separate Fraktionsbeantragung benötigen.
In Ausnahmefällen darf sowohl eine Haupt- als auch eine Nebenfraktion eine Unterfraktion führen, die inhaltlich von den Kernaufgaben der Mutterfraktion abweicht. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Krankenhaus zusätzlich einen Sicherheitsdienst betreibt oder eine militärische Fraktion einen Sanitätsdienst integriert. In solchen Fällen ist stets eine explizite Genehmigung durch das Fraktionsmanagement erforderlich.
Regelmäßige Teilnahme am Roleplay
Jedes Mitglied einer Fraktion ist dazu verpflichtet, sich aktiv am Geschehen im RP zu beteiligen. Es geht dabei nicht nur darum, anwesend zu sein – sondern auch, sich sinnvoll einzubringen, mit anderen Spielern zu interagieren und sich in den Ablauf der Fraktion einzufügen. Ob im Dienst, bei Einsätzen oder bei der alltäglichen Organisation – wer Teil einer Fraktion ist, trägt Verantwortung für ein lebendiges, glaubwürdiges RP.
Die Fraktionsleitung trägt die Aufgabe, die Aktivität ihrer Mitglieder im Auge zu behalten, zu dokumentieren und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, wenn Mitglieder über einen längeren Zeitraum inaktiv bleiben.
Besondere Verantwortung der Fraktionsleitung
Von der Leitung wird erwartet, dass sie mit gutem Beispiel vorangeht. Ihre Aktivität sollte über dem Durchschnitt liegen, da sie nicht nur organisatorische Aufgaben erfüllt, sondern auch als Vorbild dient. Ihre Präsenz ist ein entscheidender Faktor für die Motivation und den Zusammenhalt innerhalb der Fraktion.
Hinweis bei nachlassender Aktivität
Wenn ein Mitglied über einen gewissen Zeitraum deutlich weniger oder gar nicht mehr aktiv ist, erfolgt zunächst ein klärendes Gespräch. Die Fraktionsleitung sucht den Dialog, um die Gründe für die Inaktivität zu erfahren und – wenn möglich – gemeinsam eine Lösung zu finden.
Mögliche Maßnahmen bei fortgesetzter Inaktivität
Sollte sich die Situation nicht verbessern oder das Mitglied keine Rückmeldung geben, können folgende Maßnahmen ergriffen werden:
Temporäre Suspendierung: Das Mitglied wird vorübergehend von den Fraktionsaktivitäten ausgeschlossen. Diese Maßnahme kann auch als Schutzmechanismus dienen, um andere Mitglieder nicht zu demotivieren.
Ausschluss aus der Fraktion: Wenn keine Reaktion erfolgt oder das Mitglied langfristig inaktiv bleibt, kann ein dauerhafter Ausschluss aus der Fraktion ausgesprochen werden. Diese Maßnahme wird immer als letzte Option eingesetzt, wenn alle anderen Versuche gescheitert sind.
Inaktive Fraktionen
Eine Fraktion gilt als inaktiv, wenn sie über einen Zeitraum von 30 Tagen keinerlei Aktivität im Roleplay zeigt und die Fraktionsleitung weder erreichbar noch präsent ist. Wichtig ist: Sollte es nachvollziehbare Gründe für eine vorübergehende Inaktivität geben – zum Beispiel Urlaub, Krankheit oder technische Probleme – ist dies dem Fraktionsmanagement im Vorfeld mitzuteilen. In solchen Fällen wird die Fraktion nicht als inaktiv gewertet.
Regelwidriges Verhalten
Wiederholte Verstöße gegen die Server- oder Fraktionsregeln, insbesondere wenn sie das RP anderer Spieler negativ beeinflussen oder den Serverbetrieb gefährden, können ebenfalls eine Auflösung der betroffenen Fraktion zur Folge haben. Hierbei wird nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Schwere der Vorfälle berücksichtigt.
Verwarnung
Im ersten Schritt wird der Fraktion eine offizielle schriftliche Abmahnung durch das Fraktionsmanagement oder Server-Team ausgesprochen. In dieser wird klar aufgezeigt, welche Punkte beanstandet werden und welche Änderungen erwartet werden.
Anhörung
Bevor es zu einer endgültigen Entscheidung kommt, erhält die Fraktionsleitung die Gelegenheit, sich zu den Vorwürfen zu äußern, Missverständnisse zu klären oder Gegenargumente vorzubringen. Ziel ist ein faires Verfahren mit der Möglichkeit zur Verbesserung.
Entscheidung und Umsetzung
Sollten die Missstände weiterhin bestehen bleiben oder keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden, trifft das Server-Team eine endgültige Entscheidung über das weitere Bestehen der Fraktion. Wird eine Auflösung beschlossen, werden alle internen Channels geschlossen, die Rollen entzogen und die Fraktion offiziell gelöscht.
Verpflichtung zur Regelkonformität
Wenn eine aufgelöste Fraktion oder eine neue Gruppierung einen Neuanfang starten möchte, ist eine klare Verpflichtung zur Einhaltung der RP- und Serverregeln zwingend erforderlich. Die neue Fraktion darf nicht die Fehler der alten Struktur wiederholen.
Antrag auf Neugründung
Ein schriftlicher, formloser Antrag muss eingereicht werden, in dem die Ziele, Strukturen und der geplante Nutzen der neuen Fraktion klar beschrieben sind. Auch der geplante Umgang mit internen Konflikten, Schulungen und Aktivitätsmanagement sollte angesprochen werden.
Genehmigung durch das Server-Team
Nach Prüfung des Antrags entscheidet das Server-Team, ob die Neugründung genehmigt wird. Die Entscheidung basiert auf der Qualität des Konzepts, der Vergangenheit der Beteiligten und dem Potenzial, das RP sinnvoll zu bereichern.
Zustimmung durch das Fraktionsmanagement
Für die offizielle Zulassung einer neuen Fraktion ist eine mehrheitliche Zustimmung durch mindestens drei Mitglieder des Fraktionsmanagements (FM) erforderlich. Diese erste Abstimmungsrunde stellt sicher, dass nur durchdachte und realistische Konzepte zur Umsetzung kommen.
Einspruchsfrist
Nach einer positiven Entscheidung beginnt eine dreitägige Einspruchsfrist. In dieser Zeit haben alle Mitglieder des Fraktionsmanagements die Möglichkeit, begründete Einwände gegen die Gründung einzubringen. Bleibt die Frist ohne Einspruch, wird die Entscheidung automatisch wirksam.
Beginn und Dauer
Im Anschluss an die Einspruchsfrist startet eine vier Tage lange Testphase. In dieser Zeit darf die neue Fraktion bereits am Roleplay teilnehmen und sich in den laufenden Serverbetrieb integrieren. Ziel dieser Phase ist es, die Umsetzbarkeit des Konzepts unter Realbedingungen zu überprüfen.
Ziel der Testphase
Die Testphase dient der praktischen Bewertung: Kann die neue Fraktion sinnvoll in das bestehende RP eingebunden werden? Hält sie sich an die Regelwerke und erfüllt sie ihre organisatorischen Anforderungen? Das Fraktionsmanagement begleitet und beobachtet diesen Prozess engmaschig.
Einstufung von Verstößen
Regelverstöße während der Testphase werden nach einem gestuften Strike-System bewertet:
Leichte Verstöße: 1 Strike
Mittelschwere Verstöße: 2 Strikes
Schwere oder absichtliche Verstöße: 2–3 Strikes
Warnsystem
Erhält eine Fraktion innerhalb von sieben Tagen zwei Strikes, so wird automatisch eine offizielle Fraktionswarnung ausgesprochen.
Verstöße durch hochrangige Mitglieder (z. B. Leitung oder Stellvertretung) können unabhängig von der Strike-Anzahl direkt zu einer Warnung führen.
Wenn drei oder mehr Mitglieder einer Fraktion innerhalb der Testphase gegen Regeln verstoßen, erfolgt ebenfalls eine Warnung – unabhängig vom Einzelfall.
Als „Blacklisted Fraktionen“ gelten Fraktionen, deren Existenz, Ausrichtung oder Aktivitäten in direktem Widerspruch zu geltendem Recht, den RP-Serverregeln oder ethischen Standards stehen. Eine Blacklistung bedeutet ein vollständiges Verbot dieser Fraktionen auf dem Server. Jegliche Neugründung, Darstellung oder Bezugnahme auf diese Gruppen ist untersagt.
Die Gründe für eine Aufnahme auf die Blacklist umfassen unter anderem:
Illegale Aktivitäten: Beteiligung an oder Verherrlichung von kriminellen Handlungen.
Hasspropaganda: Diskriminierung, Hetze oder gezielte Ausgrenzung von Personen(gruppen).
Gewaltverherrlichung: Darstellung oder Befürwortung von Gewalt, Terrorismus oder radikalen Aktionen.
Störung des Spielbetriebs: Dauerhafte Beeinträchtigung des Roleplay-Erlebnisses anderer Spieler durch unangemessenes Verhalten oder Konzept.
Wiederholte Regelverstöße: Anhaltende oder schwerwiegende Verstöße gegen Server- oder Fraktionsrichtlinien.
Geringer RP-Wert: Fraktionen, die keinen sinnvollen Beitrag zum RP leisten oder sich nicht in das Gesamtbild einfügen.
Mehrfache Ablehnung durch das Fraktionsmanagement: Bei wiederholt eingereichten und abgelehnten Konzepten.
Die folgenden Fraktionstypen sind serverweit dauerhaft verboten:
Reale illegale Organisationen: z. B. Drogenkartelle (Sinaloa-Kartell), Terrororganisationen (IS, Al-Qaida), mafiöse Strukturen.
Anti-Terror- und Drogen-Sondereinheiten (Realbezug): Aufgrund der realpolitischen Sensibilität, fehlender RP-Balance und häufiger Missbrauch dieser Fraktionen für Macht-RP.
Fraktion
Grund für die Blacklistung
Bundesregierung
Wiederholte Konzeptlosigkeit, Missbrauch zur Machtausübung, kein sinnvoller RP-Beitrag
MEK
Konzept mehrfach gescheitert, SEK schon als Spezialeinheit vorhanden.
Kommando Delta (Delta D)
Wiederholte Regelverstöße, kein ernsthaftes RP, Störung des Spielbetriebs, Gambo Truppe
Zoll
Kein sinnvoller RP-Anwendungsbereich, mehrfach fehlgeschlagene Integration ins Spielgeschehen, Mehrere Beschwerden
BW Feuerwehr
Konzept widerspricht den Aufgaben einer militärischen Struktur und der Feuerwehr, RP-irrelevant
Geheimdienste
Zu geringe Relevanz im RP-Alltag, fehlender Spielmehrwert, wiederholt ohne Erfolg beantragt – kein erkennbarer RP-Nutzen.
DLRG
Zu geringe Relevanz im RP-Alltag, kaum Spielbeteiligung, mehrfach ohne Erfolg beantragt, Kein RP Nutzen.
BKA
Konzept wiederholt abgelehnt, führt zu übermäßigem Macht-RP, Konflikt mit anderen Fraktionen, durch Kripo ersezt
Bundes Polizei
Keine RP integration, Mehrfaches Fehlverhalten, Wird als eigene Fraktion nicht benötigt
Wasserpolizei
Spieltechnisch nicht möglich, keine Gewässer nutzbar
Verfassungsschutz
Kein RP-Nutzen ohne tiefgreifende Sicherheitsmechanik
Arbeitsagentur
Keine Ingame-Wirtschaft oder Arbeitsvermittlung umsetzbar
Agenturen
Rein verwaltend, keine Spielinteraktion möglich
GSG9
Gambo Fraktion
Mitgliederbegrenzung
Da auf dem Server maximal 39 Spieler gleichzeitig aktiv sein können, gelten folgende Regelungen für die Anzahl aktiver Mitglieder je Fraktion:
➤ Gangs:
Es dürfen maximal 6 Mitglieder einer Gang gleichzeitig auf dem Server aktiv sein.
Bei mehreren Gangs gleichzeitig auf dem Server wird die Mitgliederzahl je Gang entsprechend angepasst, um das RP-Balancing zu wahren.
Gangs müssen darauf achten, das RP der übrigen Spieler nicht durch Übermacht zu beeinträchtigen.
➤ Hauptfraktionen (z. B. Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Bundeswehr, Zoll, Behörden):
Hauptfraktionen dürfen maximal 8 Mitglieder gleichzeitig auf dem Server haben.
Bei großem Andrang auf den Server kann die Zahl auf 6 aktive Mitglieder pro Hauptfraktion reduziert werden, um allen Spielern eine Chance auf einen Platz zu geben.
Eine Hauptfraktion darf nicht den Großteil der Spielerschaft ausmachen.
➤ Nebenfraktionen (z. B. private Sicherheitsdienste, Unternehmen, Organisationen):
Nebenfraktionen dürfen maximal 5 Mitglieder gleichzeitig auf dem Server haben.
Kooperationen zwischen Nebenfraktionen sind möglich, müssen jedoch das maximale Kontingent einhalten.
➤ Sonstige Spieler (freie Bürger, zivile Spieler ohne Fraktionszugehörigkeit):
Es wird darauf geachtet, dass mindestens 10 Slots immer für freie, zivile Spieler verfügbar bleiben.
Serverauslastung:
Wenn der Server nahezu voll ist (über 35/39 Spielern), kann das Serverteam die aktiven Mitgliederzahlen der Fraktionen kurzfristig weiter begrenzen.
Ereignisbasierte Ausnahmen:
Bei offiziellen Server-Events, Großeinsätzen oder geplanten RP-Szenarien kann die Fraktionsleitung Sondergenehmigungen beim Serverteam beantragen.
Verpflichtung zur Rotation:
Fraktionsleitungen sind verpflichtet, bei hoher Serverauslastung eine faire Rotation ihrer Mitglieder zu organisieren, sodass möglichst viele Spieler die Chance haben, mitzuspielen.
Fraktionen / Gang´s
§13.1 Kennzeichnung von Gangs
Möchte eine Gang optische Kennzeichnungen wie z. B. Fahrzeuglackierungen, Kleidung oder andere visuelle Merkmale ändern, so ist dies im Vorfeld mit dem Fraktionsmanagement abzusprechen und schriftlich genehmigen zu lassen. Eine eigenmächtige Änderung ist untersagt.
§13.2 Gang-Ränge und Bloodouts
Rangänderungen innerhalb einer Gang (Beförderung/Degradierung) können ohne Begründung erfolgen. Ein sogenannter „Bloodout“ – also der Ausschluss eines Mitglieds – muss jedoch nachvollziehbar begründet werden können.
§13.3 Gangkriege (Gang Wars)
Während eines offiziell gemeldeten und bestätigten Gangkriegs dürfen beteiligte Gangs ohne vorherigen Schusscall gegeneinander agieren.
Diese Regelung gilt nicht in Safezones oder an Gang-Hauptquartieren.
Ein Gangkrieg muss:
vorab beim Fraktionsmanagement angemeldet und genehmigt werden.
von beiden Gangs aktiv akzeptiert sein.
nur gelten, wenn alle Beteiligten klar als Mitglieder gekennzeichnet sind (z. B. Kleidung, Fahrzeuge, Name im Discord/Spiel).
§13.4 Gang-Bündnisse
Ein Gang-Bündnis erlaubt es verbündeten Gangs, sich bei einem Gangkrieg gegenseitig zu unterstützen.
Für verbündete Gangs gelten dieselben Regeln wie für die direkt beteiligten Gruppen – mit der Ausnahme, dass ihr eigener Gang-Standort nicht als Safezone behandelt wird.
§13.5 Gang-Gebiete und deren Regeln
Ein offiziell festgelegtes Gang-Gebiet zählt als Zone mit automatischem Schusscall für rivalisierende Gangs.
Die Polizei darf ein Gang-Gebiet nur mit triftigem Grund betreten (z. B. Notruf, Verfolgung).
Feuerwehr und Rettungsdienst sind berechtigt, das Gebiet für Einsätze zu betreten und dürfen dort unter keinen Umständen angegriffen oder behindert werden.
§14 - Gangkrieg-Richtlinien
§14.1 Genehmigungspflicht
Ein Gangkrieg darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Fraktionsmanagements (FM) beginnen. Es muss ein nachvollziehbarer RP-Hintergrund mit konkreter Begründung vorgelegt werden.
§14.2 Dauer des Gangkriegs
Die maximale Dauer eines Gangkriegs beträgt 3 Wochen. Eine Verlängerung ist nur in begründeten Ausnahmefällen mit Genehmigung des FM zulässig. Nach Ablauf ist der Konflikt RP-gerecht zu beenden.
§14.3 Klare Zieldefinition
Nur eindeutig gekennzeichnete Gangmitglieder (z. B. durch Kleidung, Uniform oder andere sichtbare Merkmale) dürfen aktiv in den Gangkrieg einbezogen und angegriffen werden. Zivilisten oder nicht gekennzeichnete Mitglieder dürfen nicht involviert oder angegriffen werden.
§14.4 Ausschluss nachträglicher Bündnisse
Bündnisse, die erst während des laufenden Gangkriegs geschlossen wurden, dürfen nicht am Konflikt teilnehmen oder unterstützend eingreifen. Diese Regel dient der Fairness und verhindert taktisches Ausnutzen.
§14.5 RP-Kontext statt Chaos
Ein Gangkrieg muss nachvollziehbar im RP verankert sein. Willkürliche Gewalt, unlogische Schusswechsel oder Handlungen ohne RP-Kontext (z. B. Deathmatch) sind untersagt.
§14.6 Konsequenzen bei Regelverstoß
Verstöße gegen diese Regelung – z. B. unberechtigte Beteiligung, Dauerüberschreitung oder Angriffe auf Unbeteiligte – führen zur sofortigen Beendigung des Gangkriegs und zu Sanktionen gegen die Beteiligten durch das FM.
§14.7 Eingriffsrecht des FM
Das Fraktionsmanagement behält sich vor, einen geplanten oder laufenden Gangkrieg jederzeit zu stoppen oder anzupassen, wenn das RP aus dem Ruder läuft oder unfair geführt wird.